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Flop des Monats - September 2007
Über Kunst kann man sicherlich streiten. Nicht
aber über Geschmacksverirrungen. Oder doch? Freuen Sie sich hier regelmäßig
über Kitsch, skurrilen Mist, dreiste Kopien und sonstigen Kram, der
irrtümlich als "Kunstobjekt" angeboten wird.

Digitale Fotorahmen - nie waren sie so
wertvoll wie morgen
Noch fristen sie ein Schattendasein als
kleine, triste Bildhalter für Familien-Schnappschüsse oder öde Dia-Shows
im XS-Format: die digitalen Bilderrahmen. Könnte sich aber bald ändern,
wenn endlich die wandfüllenden Displays den Markt erobern. Anregungen für
Industrie und Konsumenten vermittelt diese Seite schon jetzt - wie Sie es
eben von seriösen Trendsettern und Kunst-Prognostikern gewohnt sind.
So könnte man sich die Möglichkeit des
"fließenden Motivwechsels" durchaus auch im Wohnzimmer zunutze machen.
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Morgens, um 9.45 Uhr...
...ausgeschlafen, die Sonne lacht. Stecker rein, und schon jubelt Oliver
Neuville als Standbild über der Couch. Der Tag beginnt gut.
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Mittag, Mutter zu Besuch...
Per Mausklick wird der Stürmer in seiner geilen Siegerpose gegen ein
langweiliges Monet-Motiv ausgewechselt. Das geht schneller, als Mama die
Treppen erklimmen kann. Unter der Blumenwiese fühlt sich die Dame wohl,
genießt den frischen Kaffee und überschreibt ihr Sparbuch.
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19.30 Uhr, die Ex-Freundin kommt
Um die Chance auf eine "Bonus-Night" zu erhöhen, muss der Monet zugunsten
eines fiesen Katzenmotivs weichen. Das zeugt von Tierliebe und Romantik.
Die Freundin sieht ein, dass sich Männer ändern können und nicht nur an
Fußball, Sex und Saufen denken: "Die ist ja so süüüüüß". Der Tee duftet...
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23.42 Uhr, endlich allein
Noch ein schnelles Bier. Die Katze wird per "Entf"-Taste exekutiert. Statt
dessen werden von der Festplatte die neuen Pics der "Big Boobies Parade"
geladen. Die sorgen für einen entspannten Ausklang. Der nächste Tag kann
kommen!

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