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Archiv - Februar 2007
Hier lesen Sie alle Einträge vom Februar...
28. Februar 2007
Heißt es nicht immer, man müsse die Jugend
an die große Kunst heranführen? Bei der im Herbst in London startenden
Ausstellung "Kunst und Sex von der Antike bis in die Gegenwart" haben
unter 18-Jährige keine Chance auf den "Kunstgenuss". Die bekommen keinen
Zutritt - wie bei einem Porno-Film.
Ausgestellt werden mehr als 250 Objekte - Skulpturen und Bilder des alten Rom und aus Griechenland, zudem aktuelle Fotografien. Anlass für die Sorge, die Exponate seien nicht jugendfrei, geben laut 3Sat einige Fotos des US-Künstlers Robert Mapplethorpe, auf denen auch homosexuelle Handlungen zu sehen sind. Nun ja. Muss man ja nicht schön finden. Aber deswegen verbieten, aus Angst, man könne die Jugend auf "schmutzige Gedanken" bringen? Lächerlich. Schnappt euch mal eine aktuelle Bravo, und lest mal die Aufklärungsseiten. Das zum Wissensstand der Jugend. Indem man die Ausstellung auf den Index setzt, wird sie erst recht zur Porno-Show degradiert. Eigentlich schade, denn nach dieser Diskussion müssen doch zwangsläufig Scham und Peinlichkeit beim Anblick der Exponate überwiegen. Auch bei den Erwachsenen.
18. Februar 2007
Der Kunst-Markt entwickelt sich unabhängig
von der Börse. Das ist auf den ersten Blick keine Überraschung. Für
Finanzexperten liefert diese Erkenntnis demgegenüber das beste Argument
dafür, in Kunst zu investieren - sofern das Kaufen und Sammeln
systematisch stattfindet. Das schreibt die
Frankfurter Allgemeinen Zeitung in einer frühren Ausgabe und verweist
auf einen Kunst-Fonds der
Hamburger Art Estate.
Das Anlage-Modell ist im Dezember erfolgreich gestartet. Die Initiatoren hoffen auf bis zu zehn Prozent Rendite pro Jahr. Gezockt wird dabei vor allem mit bedeutender Kunst des 20 Jahrhunderts: Penck, Richter, Polke, Rauschenberg und Warhol. Richtig viel Geld müssen Sie dafür auch nicht einsetzen - schon mit 2500 Euro sind Sie dabei. Nachteil: Der geschlossene Fonds läuft 15 Jahre. Ob und wie viel Sie von dem Einsatz tatsächlich wieder sehen, ist allerdings völlig offen. Zum einen müssen Sie natürlich Gebühren für Verwaltung und Lagerkosten zahlen. Zum anderen besteht die Gefahr, dass die Preisentwicklung für diese Top-Namen längst auf einem hohen Niveau stagniert und die tatsächliche Gewinnspanne geringer ausfällt als der Ertrag eines fünfzehnjährigen Bausparplans. Auch die Anlegerschutzauskunft ist durchaus skeptisch...
12. Februar 2007
Die originellsten Kunst-Angebote bei ebay
finden Sie, wenn Sie die Trefferliste nach dem Preis sortieren lassen und
zwar anhand der teuersten Angebote. Sind zwar kaum große Namen und nur
selten wirklich bedeutende Kunstwerke darunter, aber die
"Marketingversuche" der Anbieter verdienen Respekt.
Diese Latte an erschlagenden Argumenten
hätte mich beinahe zum Kauf bewogen, wenn da nicht noch was besseres wäre:
6. Februar 2007
Seit einer Woche läuft das
Gewinnspiel, und die Resonanz ist überwältigend! Ich bekomme unzählige
Anfragen wie diese:
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