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Tipp des Monats - März 2006
Was mir gefällt, finden Sie vielleicht grauenhaft. Vielleicht aber auch nicht. März: Ulla Wobst - Traumwelten
◄ "Flatterhaft", Acryl auf Leinwand, 2005 Obwohl Ulla Wobst in einem ihrer Bilder Salvador Dali ein Denkmal setzt, (eines ihrer schwächeren Werke, nebenbei bemerkt) und mit Vorliebe surreale Themen wählt, versucht sie zu keiner Zeit, den Altmeister zu kopieren. Feminin sind ihre Motive, und feminin ist ihr Stil - nicht nur bei (Selbst-) Portraits. Wobst malt Frauen teilweise in einer sprühenden Farbigkeit, dann wieder in ausschließlich gedeckten Tönen oder auch monochrom. Das führt vor allem bei den mystischen Motiven zu interessanten Gegensätzen. Während die Figuren ihrer Traumwelt bizarre Geschichten erzählen, versachlicht die Farbgebung die Darstellung. Die Gemälde sind rätselhaft und widersprüchlich, aber niemals aufdringlich oder unruhig. Übrigens "entschlüsselt" Wobst ihre Darstellungen nicht - weder im Titel, noch in begleitenden Texten. Das hat sie tatsächlich mit Dali gemeinsam. Auch der Spanier hat niemals seine Werke interpretiert.
Preise: Ulla Wobst hat(te) Ausstellungen
in Deutschland, der Schweiz, in Österreich und Italien. Die Preise für
Unikate bewegen sich zwischen 1200 Euro und 1800 Euro. Auf Wunsch fertigt die
Künstlerin Fine-Art-Prints ihrer Motive an, die deutlich günstiger zu haben
sind.
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